|
|
|
 |
 |
| Coaching |
|
 Einführung Es gibt zwei Wege der Entwicklung, des Wachsens, des Erwachens, auch schrittweisen Erwachens.
Einer geht über die tiefe Einsicht und Erkenntnis von Hintergründen und Zusammenhängen weit jenseits allen intellektuellen Verstehens. Er kann geschehen, wenn wir uns von Emotionen nicht gefangen halten lassen, sondern genügend Abstand zu uns selbst finden und dann das, was uns selbst betrifft, wirklich bedingungslos-konsequent zu Ende denken. Das kann eine Art von Offenbarung auslösen, die im Bewusstsein - und damit im Leben - tiefgreifende Wandlung vollzieht. Dieses Weges sind zum Beispiel viele indische Erwachte teilhaftig geworden.
Der andere Weg geht über die Begegnung und das tiefe innere Erfahren von Vorstellungen in unserem Bewusstsein, die zunächst als Gedanken, Gefühle, Emotionen, körperliche Phänomene wahrnehmbar sind. Das größte Wandlungs-Potential dieses Weges wird dann befreit, wenn wir in den Kern der Vorstellung gelangen - zum Beispiel der Angst, des Zweifels, des Leidens.
Auch dies ist ein seit langem praktizierter Weg, den die alten Tiibeter schon vor 8000 Jahren beschritten haben.
Da viele Menschen der westlichen Zivilisation sowohl den Zugang zu tiefster, wandelnder Erkenntnis als auch die Kraft zur fühlenden Begegnung mit dem Kern ihrer Vorstellungen verloren zu haben scheinen, gibt es inzwischen in unserer Zivilisation sehr viele abgeschwächte Wandlungs-Wege - Prozesse, Therapien und so weiter - die ein Stück des Weges gehen lassen.
Mir erscheint es wichtig, dass wir überhaupt etwas tun, dass wir mit Seelen- beziehungsweise Bewusstseins-Hygiene beginnen. Dass wir unseres Innenlebens bewusst werden und ihm ebenso viel Aufmerksamkeit schenken wie unserer Körperlichkeit und der materiellen Welt. |
| |
 Hier das Beispiel eines Coachings auf dem zweiten Weg: Zu Beginn waren mir die im Verlauf des Coachings zutage getretenen Umstände nicht bekannt. Die Klientin klagte nur über plötzlich aufgetretene starke Ängste in allen Lebens-situationen. Es ging primär nicht um die oberflächliche Beseitigung der Ängste, sondern um das Erkennen und Auflösen von deren tieferer Ursache,
In jedem Schritt wurden die Symptome lokalisiert, geklärt, aufgelöst und damit zusammen hängende Symptome auf der darunter liegende Ebene des Bewusstseins erkannt.
Die einzelnen Schritte nach innen waren:
1. Die Ängste sammeln sich im Bereich zwischen Brust und Hals,
2. Darunter taucht ein Druck im Bauchraum auf,
3. Darunter zeigt sich ein Brennen in einem Teil der Leber,
Die Klientin erlebt, wie von einem Teil der Leber die Leberläppchen in
transformierendem Licht erstrahlen.
4. Darunter erscheinen große seelische und körperliche Schmerzen eines Aborts,
Die Seele des abgetriebenen Kindes wird erfahrbar und kommuniziert mit der Mutter (Klientin),
5. Darunter kommt völlige Ausweglosigkeit, Verzweiflung und Ausgeliefertsein zum Vorschein als Folge
der zerbrochenen Liebesbeziehung zum Vater des abgetriebenen Kindes, Die Klientin erkennt, dass
sie in diesem Mann - vergeblich - den Vaterersatz und dessen väterliche Liebe zur Tochter gesucht
hat.
6. Darunter schält sich schließlich der Schmerz und die unerfüllte Sehnsucht nach der Zuwendung,
Nähe und Liebe des Vaters der Klientin heraus, die sie nie erhalten hat.
Im Nachgespräch ist die Klientin völlig verwundert über das Auftauchen der Punkte 3,4,5,6. Diese Themen waren jahrzehntelang nicht ins Bewusstsein getreten und sie war der Überzeugung, dass sie längst gelöst seien. Sie bestätigte, dass sie viele Jahre unter starken Leber-Problemen gelitten habe. Die Seele des abgetriebenen Kindes gestand ihr, dass sie die Klientin seit dem Abort permanent begleitet habe. Die Beziehung zwischen Ungeborenem und Mutter wurde bewusst und ein Weg beschritten, auf dem sich die Seele harmonisch von der Mutter lösen und ihren eigenen Weg im Jenseits gehen kann.
Auf allen Stationen dieser Reise ins eigene Bewusstsein konnte unter Anleitung die Lösung, Heilung und Befreiung durch die Klientin selbst vollzogen beziehungsweise eingeleitet werden. Ihr wurde einsichtig, dass ihre Sehnsucht nach Liebe nur durch sie selbst gestillt werden kann. Sowohl die Sehnsucht als auch der Schmerz des Unerfülltseins sind jetzt bewusst. So brauchen diese Kräfte nicht mehr wie bisher mit rätselhaft erscheinenden Symptomen auf sich aufmerksam zu machen.
Nicht immer ist das Durchschreiten so viele Stationen und das Ankommen in einer Ursprungs-Situation - in diesem oder einem vorangegangenen Leben - möglich. Das ist letztlich auch nicht entscheidend. Wichtig ist nur, die Symptome - hier die Ängste - nicht unerhört zu lassen und die im Augenblick möglichen Schritte zur Lösung zu tun, also die Gelegenheit zur Befreiung zu erkennen und zu nutzen. |
| |
Der Klassiker zum zweiten Weg: |
| |
| |
| |
|
|
| |
|
|
|